Buchcover „Tanz, Äffchen, tanz“ von Tomy Schicks: Pop-Art-Illustration, ein Affe tanzt mit leuchtendem Smartphone an Marionettenfäden aus Like- und Herz-Symbolen.
Debütroman · Satire

Tanz, Äffchen, tanz

Wie wir der Erniedrigung beim Applaudieren zusehen

Eine satirische Führung durch den Affenzirkus Internet — bei vollem Licht.

Bald erhältlich

E-Book · ca. 172 Seiten · Einführungspreis 4,99 €
Erscheint in Kürze bei Amazon, tolino und im Buchhandel.

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Worum es geht.

Genau jetzt, während du das liest, schiebt sich irgendwo ein erwachsener Mensch einen Löffel Zimt in den Mund und filmt sich dabei. Jemand anderes weint vor laufender Kamera über eine Trennung, die nie stattgefunden hat. Und Millionen schauen zu. Du auch.

„Tanz, Äffchen, tanz" ist eine bissige, böse-komische Abrechnung mit der größten Bühne der Geschichte: dem Internet. In vierzehn Kapiteln führt dich Tomy Schicks bei vollem Licht durch den Affenzirkus der Aufmerksamkeitsökonomie — vorbei am Heulgehege, an der inszenierten Wohltätigkeit, an der Wut-Fabrik der selbst ernannten Männlichkeits-Coaches, am Markt der Kinder, die mit dem Berufswunsch „Influencer" aufwachsen.

Aber das ist nur die halbe Geschichte. Denn der eigentliche Affe in diesem Buch steht nicht in der Manege. Er sitzt im Publikum, hält ein leuchtendes Rechteck in der Hand und redet sich ein, er schaue das alles nur aus Distanz. An der unangenehmsten Stelle dreht das Buch den Spiegel um — und richtet ihn auf die Tribüne. Auf dich.

Keine Moralpredigt. Kein erhobener Zeigefinger. Ein Buch über die, die tanzen. Und über die, die zusehen. Scharf, ehrlich und zum Lachen — bis einem das Lachen im Hals stecken bleibt.

Na?

Über den Autor.

Tomy Schicks ist das Pseudonym eines Autors, der lieber über den Zirkus schreibt, als selbst in der Manege zu stehen. Mit trockenem Humor seziert er, was Bildschirme mit uns machen – und was wir, Hand aufs Herz, freiwillig mitspielen. Sein Debüt „Tanz, Äffchen, tanz" rechnet mit der Influencer-Kultur ab – und dreht den Spiegel am Ende auf die eigentliche Hauptfigur: das Publikum.

„Interviews mit Gesicht gibt er keine. Das, findet er, passt ganz gut zum Thema."